physiotherapie
Fußreflexzonen-Therapie


Die Fußreflexzonentherapie ist eine Behandlungsmethode zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers, welche aus der fernöstlichen Medizin, Anfang des
20. Jahrhunderts, in die westlichen Medizin Einzug hielt.

Die Fußreflexzonen
Alle Bereiche des Körpers haben im Fuß zuordenbare Stellen, die Reflexzonen, welche seine augenblickliche Verfassung im Kleinen wiedergeben. Durch gezielten Druck auf diese Reflexzonen werden einzelne (gestörte) Energieflüsse an den Füßen stimuliert und harmonisiert. Außer einer lokalen intensiven Durchblutung wird eine Heilung oder Verbesserung auf alle gestörten Organe und Gewebefunktionen übertragen. Schmerz, der durch die Reflexzonentherapie am Fuß ausgelöst wird, unterscheidet sich von anderen Schmerzen im Fuß (z. B. orthopädische Probleme, Unfälle etc.). Dieser Schmerz ist eine Art Wegweiser, eine Diagnose, die den Therapieweg zeigt.

Die Wechselbeziehung zwischen den Fußpunkten und dem Organismus ist beim Gesunden unspezifisch, aber beim Kranken spürbar vorhanden. Ist eine Reflexzone gestört, zeigt sich dies durch eine Störung in den lokalen Gewebespannungen, die sehr schnell auftreten können oder sich über Wochen/Monate hin aufbauen, so dass sogar tastbare Ablagerungen vorhanden sein können.

Der gesunde Mensch hat schmerzfreie, elastische, warme und gut durchblutete Füße. Ist ein Fuß kalt und bewegungseingeschränkt, oder zeigen sich Fußpilz, Hühneraugen, Schrunden oder abgeflachte Längs- und Quergewölbe, kann dies auf Reflexzonenbelastungen hinweisen.

Begleiterscheinungen
Außer von dem spontan verspürten Behandlungsschmerz in der belasteten Reflexzone, kann es nach der Behandlung zu einzelnen Reaktionen kommen (z. B. vermehrte Harnausscheidung, Schwitzen, Stuhlgang, erhöhte Temperatur, Müdigkeit). Diese sind erwünscht und eine Antwort des Organismus auf den gesetzten Heilreiz. Oft erleben die Patienten schon innerhalb der ersten Behandlung eine deutliche Erleichterung ihrer Beschwerden.

Behandelt werden
Arthritis, Arthrose, Asthma, Blasenentzündung, Bluthochdruck, Erkältung, Hautprobleme, Kopfschmerzen, Kreislauf- und Gelenksbeschwerden an Armen, Beinen oder der Wirbelsäule.

Keine Anwendung bei hochfiebrigen oder ansteckenden bzw. operativ zu erfassenden Krankheiten, Entzündungen der Venen, Lymphsysteme oder psychischen Krankheiten.

Die Therapiedauer beträgt ca. 1 Std. und wird auf Nachfrage vom Arzt verordnet und privat abgerechnet.


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