physiotherapie
Die Körpersysteme


Das parietale/osteoartikuläre System = Gelenksystem
Es beinhaltet die Gelenke als Verbindungsstelen für die Mobilität, die dazugehörigen Knochen für die Statik und die Muskeln und Bänder für die Dynamik.

Das fasziale System
Faszien bilden Gewebehüllen für Muskulatur, Organe, Gefäße und Nerven. Auf der einen Seite verbinden die Faszien alle Systeme miteinander und sorgen dadurch für ein Zusammenhalten, andererseits bilden sie ein

Das viscerale System
Übertragungssystem für alle Kräfte, die auf den Körper einwirken.

Das craniosacrale System
Hierunter versteht man alle Organe (wie z. B. Leber, Magen Darm, Harnblase ...) Gehirn und Rückenmark.

Verschiedene Transport-, Informations- und Abwehrsysteme
Es bildet über die Hirn- und Rückenmarkshäute eine enge Verbindung zwischen Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und allen nervalen Strukturen. Um zu funktionieren, benötigt der Körper aber auch noch andere Systeme, wie z. B. das Lymphsystem (Flüssigkeitstransport), das endokrine System (Botenstoffe mit wichtigen Befehlen), das immunologische System (Fremdkörperabwehr mit spezialisierten Abwehrzellen) und die Psyche. Der Körper ist in kontinuierlichem Bestreben, zu entgiften und auszuscheiden, so dass er selbst bei langer Fehlernährung noch erstaunlich gut funktionieren kann.

Der Körper hat durch seine einzelnen Systeme sehr viele Möglichkeiten, Störungen zu kompensieren. Kommt es jedoch zu einer länger anhaltenden (=chronischen) Störung, so werden die Anpassungsmöglichkeiten des Körpers überlastet, es entstehen Folgestörungen. Diese Störungen wiederum werden in Form von chronischen Schmerzzuständen bzw. als Krankheit wahrgenommen.


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