physiotherapie
Tuina


Tuina ist neben chin. Arzneimitteltherapie, Ernährungstherapie, Qigong und Tai-Chi eine der 5 Therapiesäulen der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) und steht für „TUI“ – Schieben und für „NA“ – Greifen, Ziehen.

Die Therapieform ist eine Kombination aus Schiebe- und Reibetechniken, Akupressur, Variationen aus Druckbehandlungen der Meridiane und Sonderpunkte, Greif- und Dehntechniken sowie Gelenkmobilisation.

Wie wirkt Tuina?
Aus chin. pathophysiologischer Sicht werden Krankheiten durch äußere oder innere Faktoren verursacht. Diese Belastungen (Klima, Emotionen, Ernährung, Psyche) blockieren die Zirkulation von Xue (chinesisch „Blut”) und Qi (Lebensenergie) in den Leitbahnen (Meridiane) und führen zu einer Dysbalance zwischen Yin und Yang und den Funktionskreisen. Tuina leitet äußere krank machende Faktoren aus dem Körper, das Qi wird gestärkt, der Energiefluss in Zirkulation gebracht und es kann hierdurch beruhigend auf psychisch überlagerte und damit verursachte
somatische Beschwerden einwirken.

Tuina wird angewandt zum Beispiel in der Orthopädie, Inneren Medizin, Neurologie, Gynäkologie, Pädiatrie und Sportmedizin.

Behandelt werden
Rückenprobleme, Arthrosen, chron. Sportbeschwerden, Verstauchungen, Tendinosen, Erkrankungen der oberen Luftwege, psychoveg. Stresssymptome, Schlafstörungen und Kopfschmerzen, besonders gut kann auch auf schmerzhafte oder/und unregelmäßige Regelblutungen oder in den Kinderheilkunde auf Durchfallerkrankungen oder hohes Fieber eingewirkt werden (bis zum 8. Lebensjahr).

Kontraindikationen
Frische Wunden, Gelenk- und Weichteilinfektionen, chronische Ulzerationen der Haut, Lymphangitis, Tbc-Infektionen, sept. Zustände und Malignome.

Dauer der Behandlung
Je nach Befund ca. 1/2 bis 1 Std. Die Therapie ist wöchentlich nötig.
Eine Serie von 6 bis 10 Behandlungen wird angeraten.


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